So funktioniert der weibliche Zyklus

So funktioniert der weibliche Zyklus


Definition

Unter dem weiblichen Zyklus, auch Menstruationszyklus genannt, versteht man einen Vorgang im weiblichen Körper, der in der Pubertät beginnt und in den Wechseljahren endet.

Ab dem Zeitpunkt, wo du zum ersten Mal deine Menstruation* bekommen hast, ist dein Körper geschlechtsreif, das bedeutet, dass du schwanger werden kannst.

Die Phasen des weiblichen Zyklus

Du kannst deinen Zyklus in drei Phasen einteilen. Er beginnt mit dem ersten Tag deiner Regelblutung und endet am Tag vor deiner nächsten Regelblutung.

In der ersten Phase deines Zyklus reifen Eibläschen heran, in welchen jeweils eine Eizelle liegt. Gleichzeitig steigt dein Östrogenspiegel bis zur Mitte deines Zyklus an und die Gebärmutterschleimhaut (die während deiner Regel abgestoßen wird), baut sich neu auf.

Je nach Dauer deines Zyklus findet die zweite Phase deines Zyklus = die Eisprungphase, zwischen dem 14. und 18. Tag deines Zyklus statt, also ziemlich genau in der Mitte deines Zyklus. Während deines Eisprungs platzt ein Eibläschen und gibt eine Eizelle frei, die nun befruchtet werden kann.

In der dritten Phase deines Zyklus – nach dem Eisprung – bist du unfruchtbar, da die Eizelle in der Regel innerhalb eines Tages abstirbt und gemeinsam mit der aufgebauten Gebärmutterschleimhaut mit Einsetzen der Regelblutung abgestoßen wird. Du kannst in der zweiten Hälfte deines Zyklus also nicht schwanger werden.

Schwangerschaft

Wichtig zu wissen ist, dass Sperma bis zu 5 Tage im weiblichen Körper überleben kann und du somit auch schwanger werden kannst, wenn du einige Tage vor deinem Eisprung Geschlechtsverkehr hattest. Die Zeit, in der du schwanger werden kannst, nennt man „fruchtbare Tage“, welche bis zu 6 Tage lang dauern können und rund um den Einsprung stattfinden.

Unsere Hormone während des Zyklus

Aufgrund von Hormonschwankungen können viele Frauen unterschiedliche Stimmungen in ihren Zyklusphasen beobachten. In der ersten Zyklushälfte steigt der Östrogenspiegel im Körper der Frau, wodurch sie sich kreativer, konzentrierter und oft auch glücklicher fühlen. Östrogen wird nicht ohne Grund als „Glückshormon“ bezeichnet.

In der zweiten Zyklushälfte führt das Hormon Progesteron oft zu Müdigkeit, Kopfschmerzen, Reizbarkeit und generellen Stimmungsschwankungen.

Die Wirkung der Pille im weiblichen Zyklus

Der beschriebene Verlauf des weiblichen Zyklus wird bei Einnahme der Pille beeinflusst. Durch die Hormone in der Pille wird die Eizellenreifung in den Eierstöcken gehemmt, wodurch es zu keinem Eisprung kommt. Der Zyklus besteht also nur aus unfruchtbaren Tagen und eine Schwangerschaft ist bei regelmäßiger und pünktlicher Einnahme der Pille nicht möglich.


*auch Periode oder Regel genannt

 

Quelle: https://www.cyclotest.de/ratgeber/zyklus-der-frau/